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Esche (Fraxinus excelsior)
FrühlingSommer

Esche

Fraxinus excelsior

Spannkraft, Ausdauer, Duldsamkeit, Tragfähigkeit, Zielgerichtetheit

Botanik

Die Esche hat schwarze Knospen, die das Innere vom Licht abschirmen, bis der richtige Moment kommt. Beim Bogenschiessen verschmelzen Bogen und Pfeil (beides aus Eschenholz) zu einer Einheit — Symbol für den Menschen, der alles zurücksetzt zugunsten des anvisierten Ziels. Die Esche hat ein hohes Tragvermögen und eine aussergewöhnliche Biegsamkeit, stellt sich aber nicht in den Mittelpunkt.

Wirkprinzip

Tragfähigkeit

Die Esche repräsentiert zähes Durchhaltevermögen und grenzenlose Ausdauer bei der Zielverfolgung. Ihr Gegenbild sind Menschen mit zu wenig Spannkraft und Zielgerichtetheit, die sich in Ärger und Gram verlieren — was zu chronischen Entzündungsprozessen und rheumatischen Beschwerden führen kann. Die Esche führt dem geschilderten Typ die erforderlichen Seelenkräfte durch ihre eigene Spannkraft, Tragfähigkeit und Beugsamkeit zu.

Botanische Daten

FamilieOleaceae (Ölbaumgewächse)
OrdnungLamiales
Wuchshöhe20–40 m (Baum)
BlütezeitApril–Mai (vor dem Blattaustrieb)
StandortAuwälder, Schluchtwälder, Bachufer; nährstoffreiche, feuchte Böden
VerbreitungEuropa; in der Schweiz häufig bis 1400 m
Ceres-BeschaffungWildsammlung CH
PflanzenteilFrische Blätter
VolksnamenGemeine Esche, Hohe Esche, Wundbaum, European Ash

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Duldsamkeit, Dienstbereitschaft ohne Forderung nach Anerkennung — die Esche erduldet es, wenn ihre Hilfe nicht gewürdigt wird. Ihr Gegenbild: Menschen mit zu wenig Spannkraft, die sich in Ärger und Gram verlieren, was zu chronischen Entzündungs- und Rheumaerscheinungen führt.

Psychologische Signatur

PhaseBewahrung

Tragfähigkeit

Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

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