
Gundelrebe
Glechoma hederacea
Loslassen und Erneuerung, Gelassenheit, lebenserweckende Wärme
Botanik
Die Gundelrebe entfaltet ihr Wesen nicht als Einzelpflanze, sondern erst als Teil eines grösseren Bestands. Die rundlichen Blätter mit ihren rund gekerbten Rändern bilden wie Elemente von Wellenlinien ein Schwingungsmuster, das den ganzen Bestand zu einer Einheit verbindet. Die jungen Blätter am Vegetationspunkt sind jeweils zu zweien wie zusammengefaltete, nach oben gerichtete Hände. Im Jugendstadium sind die Blätter violett-braun und gleichen sich dem Erdboden an. Sie ist der erste Lippenblütler im Frühling.
Wirkprinzip
Vertrauen und Loslassen
Die Gundelrebe steht in Resonanz mit den helfenden Naturkräften und wirkt als ihr Verstärker. Sie weckt das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte, den eigenen inneren Arzt. Die unscheinbare Pflanze trägt ein höchst lebendiges Licht- und Wärmewesen in sich, das durch innere Kälte erstarrte Prozesse zu durchdringen und neu zu beleben vermag. Gundelrebe beendet Winterstarre durch lösende Wärme- und Lichtkräfte.
Botanische Daten
Signatur & Wirkung
Von der Gestalt zur Heilkraft
Die runden Formen und Schwingungsmuster zeigen die Fähigkeit, in Resonanz zu treten mit den umgebenden Lebenskräften. Die Blüten dehnen sich weit in die Horizontale — eine Geste des Loslassens und Empfangens. Gundelrebe befreit vom Einzelkämpfertum und weckt das Vertrauen in die helfenden Naturkräfte.
Psychologische Signatur
Vertrauen und Loslassen
Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten
Das Mörserverfahren
Schonend, kalt, vollständig.
Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.
