
Efeu
Hedera helix
Selbsterkenntnis, Überwindung von Angst, Anklammerung und Freiheit, Verbindung von Unterbewusstsein und Bewusstsein
Botanik
Der Efeu wächst — im Gegensatz zu allen anderen Pflanzen — ins Dunkel, weg vom Licht. Seine juvenilen fünflappigen Blätter zeigen mit den Spitzen nach unten (Symbol der Schattenwelt). Nach Jahren erreicht er die Baumkrone und entwickelt dort adulte, eiförmige Blätter — eine zweite Blattform für die Lichtsphäre. Er blüht im Oktober am Tor zum Winter und lässt seine Früchte in der Winterkälte reifen. Sein hoher Jodgehalt (sonst nur bei Meerespflanzen) steht für die Bewusstsein ermöglichende Schilddrüsenfunktion.
Wirkprinzip
Erkenntnis des Schattens
Das Wesen des Efeus verbindet den im Dunkeln liegenden Pol des Unbewussten mit dem Pol des Bewussten. Er löst psychisch bedingte Krampfzustände der Atmungsorgane und befreit die Atmung. Die unbewusste Angst führt zur Enge in Seele und Körper; Efeu hilft, die Schatten des Unbewussten zu integrieren. Die Schilddrüse ist das Schlüsselorgan für diese Verbindung.
Botanische Daten
Signatur & Wirkung
Von der Gestalt zur Heilkraft
Zwei Blattformen = zwei Welten: die fünfzackigen Sterne der Unterwelt (Unterbewusstes) und die eiförmigen Blätter der Lichtsphäre (Bewusstes). Der Efeu durchdringt die Schattenwelt und trägt ihr Wesen ans Licht — die tiefgründige Bedeutung seines Jodgehalts für die Schilddrüse als Organ der Bewusstwerdung.
Psychologische Signatur
Erkenntnis des Schattens
Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten
Das Mörserverfahren
Schonend, kalt, vollständig.
Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.


