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SommerHerbst

Hopfen

Humulus lupulus

Rückzug, Fröhlichkeit, Leichtigkeit

Botanik

Der Hopfen ist rechtswindend — eine Seltenheit, da die meisten Schlingpflanzen linkswindend sind. Rechtsdrehende Windungen begleiten die Materialisierung von Kräften und unterstreichen das mütterlich-symbiotische Wesen. Die weiblichen Hopfenzapfen sind eiförmig, fein, leicht und weich, mit dachziegelartig deckenden Schuppen — sie verheissen Innenleben, Fülle und Fruchtbarkeit. Ein Sack frischer Hopfen verbreitet einen süsslichen Duft, der sofort Fröhlichkeit und Leichtigkeit auslöst.

Wirkprinzip

Hopfen symbolisiert den Rückzug nach vollendetem Tagewerk. Die Wesenskraft des Hopfens löst Spannungen dadurch auf, dass sie das kreative Potenzial in die richtigen Wege leitet. Besonders hilfreich für Menschen, die tagsüber schläfrig und nachts wach sind, oder die in einer Warteposition stehen und die Spannung zwischen altem und neuem Lebensabschnitt aushalten müssen.

Botanische Daten

FamilieCannabaceae (Hanfgewächse)
OrdnungRosales
Wuchshöhe300–800 cm (Schlingpflanze, rechtswindend)
BlütezeitJuli–August
StandortAuwälder, Hecken, Flussufer; feuchte, nährstoffreiche Böden
VerbreitungEuropa, Westasien; kultiviert für Bierbrauerei
Ceres-BeschaffungBio-Anbau
PflanzenteilWeibliche Zapfen
VolksnamenHopfen, Bierhopfen, Hoppen, Hops

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Die eiförmigen Zapfen mit ihren weichen, dachziegelartigen Schuppen erinnern an Kindheit und Symbiose mit der Mutter — der Hopfen nährt nicht mit Kalorien, sondern mit Lebenskräften. Die Rechtsdrehung (Materialisierung) verstärkt dieses mütterlich-bergende Wesen. Da die lieblich einlullende Wirkung auf der psychischen Ebene das Verschmelzungsverlangen teilweise befriedigt, wird der körperliche Geschlechtstrieb gedämpft — daher die anaphrodisiakische Wirkung bei Männern.

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

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