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Löwenzahn
Frühling

Löwenzahn

Taraxacum officinale

Wandlung, Anpassungsfähigkeit, Fluss der Lebensenergie, Wärme, Lebenskraft

Botanik

Der Löwenzahn kündigt mit grosser Kraft den Frühling an und färbt ganze Wiesen mit Tausenden auf die Erde gesunkenen kleinen Sonnen. Bald verwandeln sich die Sonnenblüten in silberhelle, durchlüftete Kugeln der Fruchtstände. Die gelben Blüten sind wie Spiegel der Sonne — sie öffnen und schliessen sich mit ihr. Aus dem Erdreich quillt beim Abschneiden der Wurzel ein weisser Milchsaft, der an der Luft braun wird und die Finger hartnäckig verfärbt.

Wirkprinzip

Wandlungsfähigkeit

Der Löwenzahn ist eine der anpassungsfähigsten und vitalsten Pflanzen. Seine Wandlungsfähigkeit bezieht sich auf Ideen, Wertvorstellungen und auf die Stoffwechselaktivität der Leber gleichermassen. Wenn die Abweichung zwischen Vorstellung und Realität zu gross wird, entsteht Ärger oder Bitterkeit — verbunden mit gestörter Leberfunktion. Löwenzahn dynamisiert die Wandlungsprozesse, löst Stauungen und Erstarrungen und vermittelt neue Lebenskraft. Das zentrale Basistherapeutikum bei chronischen Erkrankungen.

Botanische Daten

FamilieAsteraceae (Korbblütler)
OrdnungAsterales
Wuchshöhe10–30 cm
BlütezeitApril–Mai (Hauptblüte), Nachblüte bis Oktober
StandortWiesen, Weiden, Wegränder, Gärten; extrem anpassungsfähig, nährstoffreiche Böden
VerbreitungKosmopolitisch; in der Schweiz allgegenwärtig bis 2800 m
Ceres-BeschaffungWildsammlung CH
PflanzenteilGanze Pflanze mit Wurzel
VolksnamenLöwenzahn, Pusteblume, Butterblume, Kuhblume, Kettenblume, Pissenlit, Dandelion

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Die Metamorphose von der erdgebundenen Sonnenblüte zum durchlüfteten, schwebenden Fruchtstand symbolisiert die Wandlungsfähigkeit des Löwenzahns. Der weisse Milchsaft, der an der Luft oxidiert, spiegelt die Leber-Galle-Dynamik. Als vital-anpassungsfähigste aller Pflanzen dynamisiert er die Wandlungsprozesse in Geist und Körper.

Psychologische Signatur

PhaseBewahrung

Wandlungsfähigkeit

Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

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