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PrintempsÉté

Spitzwegerich

Plantago lanceolata

Löschen, Befeuchten, Kühlen

FamillePlantaginaceae (Wegerichgewächse)
HabitatWiesen, Weiden, Wegränder; trockene bis frische Böden
RécolteMai–September
TraitementProcédé au mortier
Botanique & Principe actif
Löschen, Befeuchten, Kühlen
Atemwege

Botanique

Die lanzettlichen Blätter des Spitzwegerichs sind durch fünf bis sieben parallel hervortretende Blattnerven gegliedert, die wie Muskelstränge wirken und sich aus einem angerissenen Blatt wie Fäden herausziehen lassen. Die Blätter erheben sich dynamisch wie Flammen aus der grundständigen Rosette. Die ganze Pflanze ist durchdrungen von Schleimstoffen, die eine schützende und vermittelnde Funktion an Grenzflächen ausüben.

Principe actif

Der Spitzwegerich ist bildlich gesprochen ein pflanzlicher Feuerlöscher. Er wird angezogen von überhitzten, aufflammenden Prozessen, die er zu löschen und zu kühlen vermag — durch eine kühlende, schützende Schleimschicht. Der entsprechende Konstitutionstyp ist ein Hitzkopf mit intensiven Gefühlen, der bei geringstem Anlass explodiert. Spitzwegerich kühlt die überschiessende Emotionalität und schützt die entzündete Schleimhaut.

Plantago lanceolata

Spitzwegerich, Spitzwegerich

FamillePlantaginaceae (Wegerichgewächse)
OrdreLamiales
Hauteur10–50 cm
FloraisonMai–September
HabitatWiesen, Weiden, Wegränder; trockene bis frische Böden
RépartitionEuropa, Nordasien; in der Schweiz häufig bis 2300 m
Approvisionnement CeresWildsammlung CH
Partie utiliséeFrische Blätter
Noms communsSpitzwegerich, Lungenblattl, Rippenblatt, Ribwort Plantain
Signature & Action

De la forme au pouvoir de guérison

Die muskelartigen Blattnerven verweisen nicht auf Muskeln an sich, sondern auf deren Wesen: Emotionen (lat. motio = Bewegung) als die Kräfte, die uns bewegen, mit Muskeln als ihren Instrumenten. Die Schleimstoffe stellen die Durchlässigkeit an der Grenzfläche zwischen Emotionen (Luftelement) und Lebenskräften (Wasserelement) wieder her. Daher die besondere Beziehung zur Lunge als Organ, in dem Luft und Feuchtigkeit sich begegnen.

Fabrication

Le procédé au mortier — doux, froid, complet.

Les composés soufrés et les principes actifs volatils sont sensibles à la chaleur. Le procédé breveté au mortier Ceres travaille à température ambiante.

Les 4 piliers de la qualité
I

Qualité végétale

Plantes sélectionnées à la main, issues de culture biodynamique et de cueillette sauvage contrôlée.

II

Travail manuel

Nettoyage, tri, découpe — tout à la main. Des processus lents préservent les forces vitales de la plante fraîche.

III

Procédé au mortier

Un procédé breveté qui broie lentement et en douceur — sans chauffage. Substances actives et force vitale restent intactes.

IV

Maturation

Chaque teinture mère mûrit pendant plusieurs années, développant équilibre, profondeur et spectre d'action complet.

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