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Calendula (Calendula officinalis)
SommerHerbst

Ringelblume

Calendula officinalis

Balsam, Verschliessen von Wunden

Botanik

Die Ringelblume strahlt pure Lebenslust und Sinnenwärme aus. Beim Anfassen hinterlässt sie eine klebrige, balsamische Substanz mit wunderbar warmem Aroma. Die inneren Röhrenblüten des Blütenkorbs sind unfruchtbar — doch die Randblüten bilden sich ringelnde Früchte, die sich nach innen krümmen und die unfruchtbare Innenfläche vollständig zudecken. Beim Abschneiden der Blüte bildet sich an der Schnittstelle sofort ein weisser, abdichtender Überzug — ein weiterer Verschlussmechanismus.

Wirkprinzip

Die Heilung der verletzten Hülle

Die Ringelblume ist von Natur aus zum Wundheilkraut bestimmt. Ihr balsamisches, warmes Wesen ist auf das Verschliessen von Verwundungen ausgerichtet. Wie mit Lichtfäden schliesst sie das gestörte Energiefeld über der Wunde und versorgt es mit neuen Kräften. Sie besitzt intensive innere Wärme und wirkt dadurch entzündungswidrig. Calendula wirkt mit ihrer tröstenden, balsamischen Kraft bis in seelische Prozesse.

Botanische Daten

FamilieAsteraceae (Korbblütler)
OrdnungAsterales
Wuchshöhe30–60 cm
BlütezeitJuni–Oktober
StandortGärten, Weinberge, Schuttplätze; mässig nährstoffreiche Böden
VerbreitungMittelmeergebiet; in Mitteleuropa kultiviert und verwildert
Ceres-BeschaffungDemeter-Anbau
PflanzenteilBlütenköpfchen
VolksnamenRingelblume, Butterblume, Goldblume, Totenblume, Marigold

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Drei Verschlussmechanismen in einer Pflanze: die geringelten Früchte bedecken den Blütenboden von aussen nach innen, der klebrig-balsamische Überzug aller Pflanzenteile, und der selbstversiegelnde Stengel nach dem Schnitt. Alles ist auf Verschliessen, Heilen und Schützen von Wunden ausgerichtet — physisch wie seelisch.

Herkunft & Ernte

Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird die Ringelblume heute weltweit kultiviert. In der Schweiz gedeiht sie in sonnigen Gärten und auf Feldern bis in mittlere Höhenlagen.

Erntezeit

Juni–Oktober

Psychologische Signatur

PhaseAufbau

Die Heilung der verletzten Hülle

Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

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