
Storchschnabel
Geranium robertianum
Ziehen, Reinigen, Entgiften, Lösen von Schockzuständen, Lymphmittel
Botanik
Das Ruprechtskraut wächst bevorzugt an atmosphärisch unreinen Standorten — vermoosten Hinterhöfen, feuchten Schattenstellen. Sein unangenehmer Geruch ('Stinkender Storchenschnabel') zeigt, dass die Pflanze atmosphärische Disharmonien absorbiert und transformiert ausscheidet. Die Spitze des Storchenschnabel-Fruchtstands ist blutrot überzogen — wie eine Stichwaffe in Aktion. Die Pflanze ist kaum im Boden verankert: Sie stützt sich auf umgeformten Blattstielen ab und kann jederzeit von der Erde 'abheben'. Starke knotige Verdickungen an den Blattanwachsstellen erinnern an Lymphdrüsen.
Wirkprinzip
Die Verankerung der Wurzel des Lebens
Geranium hat eine ziehende, reinigende und entgiftende Wirkung bei akuten und lange zurückliegenden Schockzuständen. Traumatische Erfahrungen können während Jahren eine Blockade auf der psychischen und körperlichen Ebene verursachen. Geranium ist eines der bedeutendsten Heilpflanzen unserer Zeit: Es führt die gelockerten feinstofflichen Ebenen wieder zusammen und ermöglicht durch die Reinigung des Terrains einen Neubeginn. Auf der körperlichen Ebene aktiviert es spezifisch den Lymphfluss.
Botanische Daten
Signatur & Wirkung
Von der Gestalt zur Heilkraft
Die Standortwahl (unreine Atmosphäre) und der unangenehme Geruch (Ausscheidung absorbierter Disharmonien) begründen die ziehende, reinigende, entgiftende Wesenskraft. Die blutrote Fruchtspitze als Stichwaffe steht für plötzliche Angriffe — Schock, Trauma, Insektenstiche. Das fehlende Verwurzeltsein (Pflanze steht auf Blattstiel-Bögen statt Wurzeln) erklärt die Wirkung bei Schockzuständen: Schock bedeutet, dass Seelenanteile nicht mehr mit dem Körper verankert sind.
Psychologische Signatur
Die Verankerung der Wurzel des Lebens
Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten
Das Mörserverfahren
Schonend, kalt, vollständig.
Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.




