
Botanik
Der Steinklee ist ein Schmetterlingsblütler, dessen dreizählige Blätter und die in aufrechten Trauben angeordneten gelben Blüten eine schlichte, geordnete Erscheinung bilden. Der Hauptwirkstoff Cumarin verleiht der Pflanze den charakteristischen Duft nach frischem Heu, der sich beim Trocknen noch verstärkt. Cumarin beeinflusst die Blutgerinnung und den Lymphfluss.
Wirkprinzip
Der Steinklee hat ein lösendes Wesen, das die trägen, verlangsamten Lebenssäfte wieder fliessen lässt. Wie ein reinigendes Sommergewitter, das die schwüle Spannung auflöst, wirkt er erweichend bei Verklumpungs- und Stautendenzen in Seele und Körper. Er verbessert spezifisch die Blutviskosität und verflüssigt durch ungesunde Lebensweise verdicktes Blut.
Botanische Daten
Signatur & Wirkung
Von der Gestalt zur Heilkraft
Der Steinklee wirkt flussfördernd auf Blut und Lymphe und zeigt durch seinen Cumaringehalt eine besondere Beziehung zur Viskosität der Körperflüssigkeiten. Die Signatur des fliessenden, sich verströmenden Duftes spiegelt die flussregulierende Wesenskraft.
Das Mörserverfahren
Schonend, kalt, vollständig.
Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.





