Botanik
Die Blattränder des Wolfstrapps sind innen und aussen leicht abgerundet und gehen harmonisch ineinander über — im Unterschied zu den zackenförmig-aggressiven Zähnungen der Brennnessel. Die kleinen Blüten halten sich zurück. Die ganze Pflanze ist durchdrungen von einem rhythmischen Charakter in höchster Vollendung: Die kreuzweise gegenständigen Blattpaare folgen in regelmässigen Abständen aufeinander. Je nach Standort sehr variationsreich in der Gesamtgestalt, aber der rhythmische Charakter ist stets das dominierende Prinzip.
Wirkprinzip
Der Wolfstrapp schwingt in einem intensiven Lebensrhythmus, der durch nichts aus seinem Gefüge gebracht werden kann. Wenn ein klarer Rhythmus die verschiedenen Lebensaktivitäten trägt, entsteht hohe Effizienz. Wolfstrapp kühlt die Überhitzung und Überaktivität der Schilddrüse und bringt wieder Rhythmus in den Energiehaushalt. Auch in Bezug auf weibliche Rhythmen wirkt er stabilisierend.
Botanische Daten
Signatur & Wirkung
Von der Gestalt zur Heilkraft
Die harmonisch abgerundeten Blattkerbungen (vs. aggressive Zähnung der Brennnessel) und die konsequent rhythmische Anordnung der Blattpaare spiegeln den Wesenskern: Rhythmus, Kühlung, Effizienz. Der Wolfstrapp bringt den Energiehaushalt (Schilddrüse) wieder in den richtigen Rhythmus.
Das Mörserverfahren
Schonend, kalt, vollständig.
Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.




